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MAGNET, 21. April 2017, Ausgabe 16, 17. Jahrgang Ausgabe: Nr. 16 » 25. April 2017
INTERVIEW

Ausstellung als Zeitspiegel

Yves Kugelmann, 25. April 2017
Die Kuratoren Andrea Althaus, Gabriel Heim, Christoph Stratenwerth über Ausstellung, Kontextuierung und Hintergründe von Magnet Basel.
tachles: 100 Jahre Fremdenpolizei und die Öffnung der Akten im Staatsarchiv Basel haben zum Ausstellungsprojekt Magnet Basel geführt. Sie spiegeln somit die aktuelle Flüchtlingsfrage mit historischen Migrations- und Flüchtlingsakten. Mit welchem Ansatz?
Christoph... Mehr...
SCHWEIZ

Die Schweiz ein Einwanderungsland

Nora Refaeil , 25. April 2017
Migration, Flucht, Asyl weltweit im Spiegel der Zeit.
Während die Ausstellungen «Magnet Basel» die vielfältigen Aspekte der Migrationsgeschichte der Region Basel im 20. Jahrhundert zeigen, ist die Menschheit mit der grössten humanitären Krise seit 1945 konfrontiert: 20 Millionen Menschen in vier Ländern Afrikas und... Mehr...
ERFAHRUNGEN

Grenzen im Kopf, zu Land und zu Wasser

Jacques Picard, 25. April 2017
Perspektiven zur Bedeutung von Grenzen und Grenzerfahrungen.
In der Geschichte der schweizerischen – und europäischen – Flüchtlingspolitik ist die Grenze der dezisive Ort, an dem oft genug über Tod und Leben entschieden wurde. Verfolgte Menschen zur Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft in Europa, welche in die Schweiz... Mehr...
IN DER FREMDE

Als Dienstmädchen in der Schweiz

Naomi Kunz, 25. April 2017
Die weibliche Arbeitsmigration deutscher und österreichischer Frauen, die von 1920 bis 1965 als Haus- oder Gastgewerbeangestellte in der Schweiz tätig waren.
Als Teil des umfassenden Ausstellungsprojektes Magnet Basel beleuchtet die Ausstellung «Mädchen, geh in die Schweiz und mach Dein Glück!» die Lebens- und Migrationswege von Frauen aus Deutschland und Österreich, die von den 1920er-Jahren bis in die 1960er-Jahre als... Mehr...

EXIL

Exil in Basel

Martin Dreyfus, 25. April 2017
Die Stadt am Rheinknie als Fluchtpunkt für zahlreiche Künstler und Intellektuelle erhält Aufschwung in Akademie und Kunst.
Das weltoffene Basel mit seiner Universität bildete durch Jahrhunderte einen Anziehungspunkt für Intellektuelle.
So unterstrichen etwa in den 1950er- und 1960er-Jahren der Wirtschaftswissenschafter Edgar Salin, der Philosoph Karl Jaspers, der Theologe Karl Barth und der... Mehr...
BIOGRAFIEN

Fremdenpolizei-Akte 29496

Gabriel Heim, 25. April 2017
Im Staatsarchiv Basel und im Historischen Museum Basel werden Biografien anhand von Akten nachgestellt. Hier das Fallbeispiel «Kurt Preuss, Jude».
Am 8. Juni 1938, es ist ein Sonntag, überqueren Gertrud Lüttich und ihr Geliebter, Kurt Preuss, bei Lörrach die Schweizer Grenze. Sie tragen kaum Gepäck bei sich, denn ihre Fahrt von Berlin bis zur Schweiz ist eine Flucht vor der Verhaftung durch die Gestapo. Kurt ist 28 Jahre... Mehr...

IM 2. WELTKRIEG

Menschen ohne Schutz

Noëmi Sibold, 25. April 2017
Ein Blick auf die Schweizer Flüchtlingspolitik zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs.
Die Flüchtlinge, die während der Zeit des Nationalsozialismus in die Schweiz kamen, wurden von den Behörden in Militär- und Zivilflüchtlinge unterteilt. Während die Behandlung Ersterer völkerrechtlich durch das Haager Abkommen von 1907 geregelt war, unterstanden... Mehr...
ERLEBTES

«Sie können nachfragen!»

Nicole Dreyfus, 25. April 2017
Ein Meer an Geschichten zu Menschen, die in Basel als Migranten gestrandet sind, verbirgt sich in den Akten des Staatsarchivs Basel-Stadt.
Öffentlich waren die Akten schon lange. Doch kaum jemand interessierte sich dafür. Denn niemand wusste so richtig, dass es sie gibt, und vor allem, dass sie jedem, der daran interessiert ist, zugänglich sind. Die Rede ist von all jenen Akten, die seit 100 Jahren Geschichten von... Mehr...

WIE ES WAR UND IST

Ein langer Weg in ein neues Leben

Tamara Henz, 25. April 2017
Ein Alltag zwischen Hoffnung und Ungewissheit – eine syrisch-kurdische Familie berichtet von ihrem Leben in der Schweiz.
Drei Jahre ist es nun her, dass Zakia und ihr Mann Khaled gemeinsam mit ihrem inzwischen neunjährigen Sohn Ramadan die Stadt Amûdê im Norden Syriens verlassen und sich auf den Weg in eine ungewisse Zukunft gemacht haben. Die kurdische Familie hat ihre Entscheidung nicht bereut, auch... Mehr...
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