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14 Juli 2017, 17. Jahrgang, Ausgabe 28 Ausgabe: Nr. 28 » 14. Juli 2017
ZÜRICH

Muss die Noam aus der ICZ?

Anna Rieder, 14. Juli 2017
Die jüdische Sekundarschule der Noam in Zürich muss sich wohl nach einem neuen Schulgebäude umsehen – liegt eine Fehlplanung des umgebauten Gemeindehauses der Israelitische Cultusgemeinde Zürich vor?
Nicht nur die Jüdische Mädchenschule Zürich ist auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten (vgl. tachles 27/17) – auch die jüdische Sekundarschule Noam könnte ein ähnliches Schicksal zu ereilen.
Noam, eine innovative modern-orthodoxe jüdische... Mehr...
STANDPUNKT

Rothmund und der Antisemitismus

Simon Erlanger, 14. Juli 2017
Heinrich Rothmund sei kein Antisemit gewesen. Dies war kürzlich in der «Weltwoche» zu lesen. Schon die Behauptung ebenda, die Schweiz habe weniger Juden zurückgewiesen, als bisher bekannt, hält der Überprüfung nicht stand (vgl. tachles 25/17). Wie steht es nun... Mehr...
ZUR LAGE IN ISRAEL

Ein Novize an der IAP-Spitze

Chaim Levinson, Amir Teig und Almog Ben Zikri, 14. Juli 2017
Avi Gabbay, der am Montag den entscheidenden zweiten Durchgang der Primärwahlen der Israelischen Arbeitspartei (IAP) gegen Amir Peretz ge-wonnen hat, ist nicht der typische Kandidat für
die Führung der grössten israelischen Links-Partei. Nicht nur ist Gabbay ein relativ... Mehr...
MADRID

Recht auf Rückgabe

14. Juli 2017
Die Familie einer jüdischen Frau, die auf der Flucht vor den Nazis ein wertvolles Gemälde unter Druck verkauft hatte, darf von einem Museum in Madrid dessen Rücker-stattung fordern. Das befand ein amerikanisches Bundes-Berufungsgericht. Demnach kann die Familie von Lilly Cassirer vom... Mehr...

ISRAEL

U-Boot-Skandal schlägt hohe Wellen

Jacques Ungar, 14. Juli 2017
Binyamin Netanyahu gerät in der U-Boot-Affäre in Bedrängnis – enge Vertraute des Premiers sollen in den Fall verwickelt sein.
Durch zahlreiche Reisen nach Osteuropa und auf den afrikanischen Kontinent sowie durch den Empfang zahlloser ausländischer Politiker, die sich in Jerusalem trotz extremster Sommerhitze die Klinke reichen, versucht Regierungschef Binyamin Netanyahu vorrangig zwei Dinge zu erreichen: Erstens... Mehr...
ELLEN RINGIER

Frauen für die UBS

Valerie Wendenburg, 14. Juli 2017
Die UBS hat einen Frauenbeirat geschaffen, in den auch Ellen Ringier- gewählt wurde. Mit dem neuen Gremium, das innerhalb der Vermögensverwaltung angesiedelt ist, möchte die Bank offenbar das Vertrauen ihrer Kundinnen erhöhen. So seien Frauen im Vergleich zu Männern... Mehr...

BERN

Religiöse Heirat für alle

14. Juli 2017
Eine Gesetzesänderung soll es Paaren ermöglichen, nur religiös und ohne zivile Trauung zu heiraten. Verlangt wird dieser Vorstoss vom Zürcher SVP-Nationalrat Claudio Zanetti. Doch der Vorstoss ist brisant: Denn eine rein religiöse Heirat fordert keine zivilrechtlichen... Mehr...
GEORGE SOROS

Kehrtwende

Jacques Ungar, 14. Juli 2017
Grosse Ereignisse werfen auch in Jerusalem ihre Schatten voraus. Das gilt sicher für das auf den 18. Juli nach Budapest anberaumte Treffen zwischen Israels Regierungschef Binyamin Netanyahu und dem un-garischen Premierminister Viktor- Orbán. Nachdem das israelische Aussenministerium... Mehr...

BERN

Bern zeigt erste Werke aus Gurlitt-Kunstfund

Anna Rieder, 14. Juli 2017
Vergangene Woche trafen 150 Gemälde aus der millionenschweren Sammlung, die Cornelius Gurlitt von seinem Vater geerbt hatte, im Berner Kunstmuseum ein. Der 2014 gestorbene Sohn von Hitlers Kunsthändler Hildebrand Gurlitt hatte das Berner Museum als Universalerben eingesetzt. Spekuliert... Mehr...
ZÜRICH

Auf Bewährtes setzen

Shai Holer, 14. Juli 2017
Das Seniorenzentrum Sikna steht unter einer neuen Leitung und vor einigen Herausforderungen – immer mit dem Ziel, seiner jüdischen Identität treu zu bleiben.
Seit bald 40 Jahren besteht das Seniorenzentrum Sikna. Am Fuss des Üetliberges und in nächster Nähe zum Triemlispital bietet das Seniorenwohnheim zusammen mit der Seniorenresidenz Räumlichkeiten, Verpflegung und Betreuung für seine knapp 100 Bewohner. Das ursprünglich... Mehr...
HAIM CASAS

Progressiver Rabbiner

14. Juli 2017
Das wichtigste rabbinische Seminar in Europa für Reform- und konservative Rabbiner hat den ersten in Spanien geborenen Rabbiner ordiniert. RabbinerHaim Casas, der in Córdoba- zur Welt kam, wurde an einer Zeremonie in London zusammen mit sechs anderen Rabbinern des Leo-Baeck-Instituts... Mehr...
SCHWEIZ

Handlungsbedarf in der Diaspora

Shai Holer, 14. Juli 2017
Ein Symposium in der Jüdischen Liberalen Gemeinde Or Chadasch zeigt das Konfliktpotenzial rund um das Thema Israel auf.
Gleich mehrere Jahrestage standen im Blickfeld des eintägigen Symposiums der Jüdischen Liberalen Gemeinde Or Chadasch (JLG), «Israel und wir Schweizer Juden – Spannungsfeld in jüdischen Gemeinden». Die Spannungen, die tangiert wurden, betrafen innerisraelische... Mehr...
STANDPUNKT

Ein Schandfleck namens UNESCO

Jacques Ungar, 14. Juli 2017
Die jüngste UNESCO-Abstimmung über Hebron vom vergangenen Freitag sei in verschiedener Hinsicht «tragisch» und stelle einen «Affront gegen die Geschichte» dar. Die USA würden als Folge der Verabschiedung dieser antiisraelischen Resolution ihre Beziehungen zu... Mehr...
ZÜRICH

Ernsthafte Bedürfnisabklärung

Olivier Christe, 14. Juli 2017
Die Israelitische Cultusgemeinde Zürich will von ihren Gemeindemitgliedern wissen, ob eine Restrukturierung des Rabbinats nötig sei.
Im Gemeindezentrum der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich (ICZ) fanden sich am Montag über 200 Personen ein. Sie kamen, um über die Struktur des Rabbinats zu diskutieren. Im Juli 2015 wurde in der Gemeindeversammlung eine Ad-hoc-Kommission damit beauftragt, Vorschläge zur... Mehr...
RABBINER SHLOMO HELBRANS

Ertrunken

Jacques Ungar, 14. Juli 2017
Rabbiner Shlomo Helbrans, der An-führer der ultraorthodoxen, 250 Personen,- einschliesslich Kinder, umfassenden jüdischen Sekte Lev Tahor ist laut lokalen mexikanischen Medienberichten am Samstagabend in einem Fluss im Staat Chiapas ertrunken. Helbrans, ur-sprünglich ein Israeli, der... Mehr...
BASEL

Das Ringen um Gestalt

14. Juli 2017
Die Ausstellung «Ungestalt» in der Basler Kunsthalle erstreckt sich über die fünf Räume im Erdgeschoss. Gezeigt werden Arbeiten von Künstlern wie Caroline Achaintre, Olga Balema, Joachim Bandau, Trisha Donnelly, Marcel Duchamp, Michaela Eichwald, Pakui Hardware,... Mehr...

ISRAEL-RUSSLAND

Lavrov versucht, Jerusalem zu beruhigen.

18. Juli 2017
Der amerikanisch-russische Waffenstillstand in Syrien würde Israels Belange «berücksichtigen».


In einer raschen Reaktion auf die am Sonntagabend in Paris erfolgte harsche Kritik des israelischen Regierungschefs Binyamin Netanyahu auf den von den USA und Russland gemeinsam getragenen Waffenstillstand in Süd-Syrien – Israel fürchtet eine sich verdichtende iranische... Mehr...
BUDAPEST

«Wir haben dutzende von Attacken gegen Hizbollah-Konvois durchgeführt.»

20. Juli 2017
Enthüllungen von Netanyahu in der ungarischen Hauptstadt

In einem Treffen mit den Regierungschefs von Ungarn, der Tschechischen Republik, Polen und der Slowakei enthüllte der israelische Premierminister Binyamin Netanyahu am Mittwoch in der ungarischen Hauptstadt, dass Israel bisher schon dutzende von Attacken gegen Waffentransporte der... Mehr...
NACH DEN SCHÜSSEN AUF DEM TEMPELBERG

Gespannte Ruhe in Jerusalemer Altstadt

17. Juli 2017
Weder Netanyahu noch Abbas interessiert an Religionskrieg.
Wahrscheinlich sind die bedrohlich negativen Reaktionen aus der arabischen Welt auf die Schliessung des Jerusalemer Tempelbergs nach dem Terroranschlag vom Freitag Premier Netanyahu stärker unter die Haut gegangen als er es offiziell zugibt. Noch vor seinem Abflug zu Besuchen in Paris und... Mehr...
BUDAPEST

Jüdischer Appell an Premier Netanyahu

19. Juli 2017
Gemeindebundspräsident erwartet klare Verurteilung des Antisemitismus.

Andras Heisler, Präsident des Mazsihisz, der Jüdischen Dachorganisation Ungarns, erwartet von dem zu Gast weilenden israelischen Regierungschef Binyamin Netanyahu eine unzweideutige Verurteilung des in dem Land herrschenden Antisemitismus. Netanyahu ist am Montag zu einer viertägigen... Mehr...
U-BOOT-AFFÄRE

Wird einer der Verhafteten zum Kronzeugen der Anklage?

18. Juli 2017
Explosiver TV-Bericht könnte Netanyahu die Suppe versalzen.


Ein am Montagabend dramatisch aufgemachter Bericht der zweiten israelischen TV-Kette könnte Premierminister Netanyahu so richtig in die Bredouille der gegenwärtig laufenden polizeilichen Untersuchungen in der als «Fall 3000» bekannt gewordenen U-Boot-Affäre... Mehr...
SIEDLUNGSBAU

Neuer Plan würde Ramallah von Ostjerusalem abschneiden

20. Juli 2017
Geplant sind 1100 neue Wohnungen für die Siedlung Adam.
Das israelische Wohnbauministerium plant laut Medienberichten vom Donnerstag ein grosses Wohnbauprojekt mit 1100 neuen Einheiten und weitreichenden Konsequenzen für Nordost-Jerusalem. Der Plan würde den Raum zwischen der bebauten Fläche der Stadt nach Osten ausweiten und den Raum... Mehr...
PARIS

Israel gegen Waffenstillstand in Süd-Syrien

17. Juli 2017
Netanyahu zu Macron: Es perpetuiert die iranische Präsenz in dem Land


Israel sei gegen das mit russischer und amerikanischer Hilfe zustandegekommene Waffenstillstandsabkommen in Süd-Syrien. Das erklärte Premierminister Binyamin Netnyahu am Sonntag in Paris vor Reportern nach seinem Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel... Mehr...
PARIS

Staatspräsident Macron beschreibt Antizionismus als neuen Antisemitismus

18. Juli 2017
Rede zum 75. Jahrestag der Deportation der Pariser Juden.

Mit Nachdruck unterstrich der französische Staatspräsident Emmanuel Macron in Anwesenheit des israelischen Regierungschefs Netanyahu die Verantwortung Frankreichs für die Deportation seiner Juden im Holocaust: «Es gibt Jene, die sagen, Vichy sei nicht Frankreich... Mehr...
WARSCHAU

William und Kate besuchten das KZ Stutthof

20. Juli 2017
Das Prinzenpaar kam mit fünf Holocaustüberlebenden zusammen.

Der britische Prinz William und seine Gattin Kate besuchten die Stätte des KZ Stutthof in Polen und kamen mit fünf Holocaustüberlebenden zusammen. Der Duke und die Duchess von Cambridge, die während fünf Tagen Polen und Deutschland besuchten, besichtigten am Dienstag das... Mehr...
SAN FRANCISCO

Bill Goldman stirbt bei Flugzeugabsturz

17. Juli 2017
Historiker, Philanthrop und Levi-Strauss-Erbe.


Im Alter von nur 38 Jahren starb William (Bill) Sachs Goldmann aus San Francisco als sein Privatflugzeug abstürzte. Goldman entstammte einer prominenten jüdischen Familie von Philanthropen. Er selber war unter anderem Vorstandsmitglied des New Israel Fund (NIF). Der... Mehr...
DEUTSCHLAND

Verzögerung des U-Boot-Deals wegen Polizeiuntersuchung

19. Juli 2017
Unterzeichnung von Absichtserklärung Berlin-Jerusalem verschoben.
Die Unterzeichnung einer Absichtserklärung über den Verkauf von drei deutschen Unterseebooten an Israel ist veschoben worden. Das teilte der Nationale Sicherheitsrat Israels am Dienstagmorgen mit. Die offizielle Verlautbarung erfolgte auf einen Bericht in der Tageszeitung «Yediot... Mehr...
TEL AVIV

Schweizer Team räumt ab

14. Juli 2017
Eine Goldmedaille für das Schweizer Team an der Maccabia
An der Maccabia in Israel jagt für das Schweizer Team eine gute Nachricht die nächste: Nun hat die Reiterin Jacqueline Felber das erste Gold der Spiele 2017 geholt. Sie war die Einzige, die über fünf Runden die Nerven behielt und fünf Mal ohne Fehler blieb. Auch der... Mehr...

IRAN

10 Jahre Haft für US-Student wegen angeblicher Spionage

18. Juli 2017
Der Mann soll 4500 Dokumente kopiert haben.


Ein iranisches Gericht hat angeblich einen 37jährigen chinesisch-amerikanischen Doppelbürger, der an den Princeton University studiert, wegen Spionage zu einer Gefängnisstrafe von zehn Jahren verurteilt. Xiyue Wang wird unter anderem vorgeworfen, «unter dem... Mehr...
PARIS

Netanyahu trifft geschassten mexikanischen Unesco-Botschafter

20. Juli 2017
Andres Roemer wollte nicht für die anti-Jerusalem-Resolution der Organisation stimmen.

Kurz vor seinem Abflug nach Ungarn kam der israelische Regierungschef Binyamin Netanyahu am Montag in Paris mit Andres Roemer, dem (jüdischen)ehemaligen mexikanischen Unesco-Botschafter zusammen. Roemer war letztes Jahr von seinem Land entlassen worden, als er sich weigerte, an der Abstimmung... Mehr...
FRANKREICH

Juden erbost über fehlenden Hinweis auf Hassverbrechen

17. Juli 2017
Mörder warf jüdische Nachbarin aus dem Fenster.


Starke Kritik übten Aktivisten der französischen Judenheit am Fehlen jeglichen Hinweises in der Anklageschrift gegen einen Mann aus Paris, der seine jüdische Nachbarin ermordet hatte, wobei er Schreie über Allah ausstiess. Das Crif, die Dachorganisation der... Mehr...
TÜRKEI

Verstärkte Militärpräsenz in Qatar

19. Juli 2017
Ignoriert Wünsche der Saudi-Koalition.

Die Türkei baut ihre militärische Präsenz im Emirat Qatar aus. Das geschieht in klarer Missachtung des Ersuchens des von Saudi-Arabien angeführten Koalitionsblocks, sich aus dem umstrittenen kleinenb Land zu entfernen. Nach Angaben der türkischen Zeitung... Mehr...
ISRAEL

«Vielleicht werden wir Iran-Basen in Syrien zerstören müssen»

18. Juli 2017
Yaacov Amidror, ehemaliger nationaler Sicherheitsberater, mit einer kaum verhüllten Warnung.


Neben der politischen Kritik Premier Netanyahus an dem von Moskau und Washington gemeinsamen zustande gebrachten Waffenstillstand in Süd-Syrien, meldete sich am Montag mit dem ehemaligen nationalen Sicherheitsberater Yaacov Amidror jetzt auch ein militärischer Stratege in... Mehr...
AMSTERDAM

Eisenbahn verweist Holocaustüberlebe wegen Wiedergutmachung an Kundendienst

20. Juli 2017
Merkwürdiges Verhalten der «Nederlandse Spoorwegen» (NS).

In Beantwortung der Wiedergutmachungsforderung eines Holocaustüberlebenden verwies die nationale holländische Eisenbahngesellschaft Nederlandse Spoorwegen (NS) den Mann an den Kundendienst, der ihm sagte, seine Unterlagen nicht finden zu können. Salo Muller, der als Junge vor 75... Mehr...
KANADA

Offizielles Nachgeben gegenüber «Made in Israel»

17. Juli 2017
Westbankprodukte vorerst aus dem Schneider.


Die kanadischen Behörden haben eine Richtlinie zurückgezogen, die verhindern wollte, dass in der Westbank produzierte Produkte die Etikette «Made in Israel» tragen würden. In einer Verlautbarung erklärte die kanadische Nahrungsmittel- und... Mehr...
LONDON

Antisemitische Verbrechen haben seit 2014 um 44 Prozent zugenommen

19. Juli 2017
Bericht der Campaign Against Antisemitism.

Antisemitische Verbrechen in Grossbritannien haben in den letzten zwei Jahren um 44 Prozent zugenommen. Das ist einem Bericht der Campaign Against Antisemitism (CAA) zu entnehmen. Laut dem Revisionsbericht für 2016 des National Antisemitic Crime Audit wurden im Berichtsjahr total 1078... Mehr...
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