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USA-POLITIK

Dianne Feinstein will es noch einmal wissen

11. Oktober 2017
Acht Monate vor ihrem 85. Geburtstag hat Dianne Feinstein eine erneute Kandidatur für den US-Senat im November 2018 angekündigt.

«Ich bin voll dabei». Mit diesem Tweet hat Dianne Feinstein nun die Zweifel über ihre Zukunftspläne beseitigt. Die 84-Jährige Demokratin will ihren Sitz als Senatorin von Kalifornien bei den Kongresswahlen im kommenden Jahr verteidigen. Feinstein vertritt den Staat seit 1992 und war zuvor Bürgermeisterin von San Francisco (https://www.nytimes.com/2017/10/09/us/senate-dianne-feinstein-sixth-term.html).  Feinstein ist eine erfahrene, moderate Politikerin und verfügt als langjährige Angehörige mehrere Ausschüsse im Senat über grossen Einfluss speziell in der Sicherheitspolitik. Aber ihre Weigerung, die obere Kongress-Kammer zu verlassen, löst unter jüngeren Demokraten Unmut aus. Sie fordern frisches Blut, neue Gesichter und neue Ideen für die Partei.  Die Demokraten haben unter Barack Obama seit 2010 starke Mehrheiten in beiden Kongress-Kammern und auf gliedstaatlicher Ebene verloren. Dabei haben vorwiegend jüngere Politiker Mandate eingebüsst, während etablierte Figuren in sicheren Distrikten den Ansturm der Tea Party und nun Donald Trumps überstehen konnten. Die Partei erscheint daher als überaltert und ideologisch ausgelaugt. Im Repräsentantenhaus hält Feinsteins Kollegin Nancy Pelosi als Abgeordnete aus Kalifornien mit 79 trotz wachsender Kritik weiterhin an dem Fraktionsvorsitz fest. AM

 

 

 





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