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DER KRIEG GEGEN DEN IS

Mindestens 40 tote Milizionäre

9. August 2017
Dutzende Kämpfer einer pro-iranischen Miliz in Irak sterben bei US-Attacke.

Mindestens 40 Angehörige einer starken irakisch-schiitischen Miliz kamen bei Luftangriffen der von den USA angeführten Koalition gegen den «Islamischen Staat» (IS) im syrischen Grenzgebiet ums Leben, und 30 weitere sollen verwundet worden sein. Das berichteten syrische und irakische Quelle am Dienstag.  Kattaib Sayeed al-Shuhadaa, der Vizechef der von Iran unterstützten Miliz macht amerikanische Kräfte für den Angriff verantwortlich. Aus Kreisen der Miliz verlautete, die Amerikaner hätten ihre Basis in der syrischen Region Jamouna am frühen Montag attackiert. Daraufhin hätten laut Berichten aus IS-Kreisen Truppen der islamischen Extremisten eine Bodenattacke lanciert. Für diese Behauptung gibt es jedoch keine offizielle Bestätigung. Das arabischsprachige Programm von Sky News zitierte Quellen im Feld, die berichteten, der Luftangriff hätte eine Stätte südlich von Sinjar getroffen. Die Stelle liegt rund 12 Kilometer von der irakischen Grenze entfernt. Die Situation wird noch verwickelter, wenn man weiss, dass die von Iran unterstützte Miliz sich auch am Kampf gegen den IS in Irak beteiligt und die irakischen Regierungstruppen unterstützt. Der Name der Gruppe wird oft in Zusammenhang gebracht mit Attacken gegen sunnitische Zivilisten. [TA]





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