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IRKUTSK

Russisch-jüdischer Pianist stirbt während des Konzerts

10. Oktober 2017
Mikhail Klein erlag an einer Herzschwäche

Der berühmte russisch-jüdische Pianist Mikhail Klein starb letzte Woche in seiner sibirischen Heimatstadt Irkutsk während der Darbietung einer eigenen Komposition vor einem mehrhundertköpfigen Publikum. Er wurde 72 Jahre alt. Zwei bekannte Ärzte der Stadt versuchten vergeblich, den Pianisten auf der Bühne wiederzubeleben, doch ihre Bemühungen fruchteten nicht. Klein war in Russland vor allem bekannt für seine Konzerte mit Werken von Rachmaninoff, Beethoven, Brahms und anderen grossen Komponisten. Klein, der 45 Jahre lang in Irkutsk gelebt und Jahrzehnte mit dem Philharmonischen Orchester der Stadt gespielt hatte,  war auch ein begeisterter Jazz-Komponist. [TA]





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