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GUATEMALA

Zusammenarbeit zwischen Regierung und jüdischer Gemeinde

20. März 2017
Im Zentrum steht ein Studium des Holocausts.

 

Die guatemaltekishe Regierung hat in Partnerschaft mit der lokalen jüdischen Gemeinde beschlossen, ein Erziehungsprogramm zum Studium des Holocausts zu lancieren. Ein weiteres Ziel des Projekts ist die Förderung der Werte von Toleranz und Respekt, wie die Zeitung «La Hora» berichtete. «Das Studium des Holocausts erlaubt jungen Menschen, die tragischen Konsequenzen von Strömungen und Bewegungen zu sehen», sagte Yehudi Sabbagh, Präsident der Communidad Judia de Guatemala, der jüdischen Dachorganisation des Landes. «Es gestattet auch die Stärkung von Werten wie Toleranz und Respekt.» Zu den jüdischen und lokalen Persönlichkeiten, die der Einweihung des Projekts beiwohnten, gehörten Oscar Hugo Lopez, der Bildungsminister von Guatemala und Moshe Bachar, der israelische Botschaft in dem Land. «Die Plattform präsentiert das wirkliche Leiden, das der Holocaust dem jüdischen Volk zugefügt hat, was den Menschen von Guatemala bewusst machen soll, dass dieses Ereignis sich  nicht wiederholen darf», sagte Lopez. «Das Geschehen kann Guatemalteken helfen, die kulturellen, ethnischen und linguistischen Verschiedenheiten zu akzeptieren.», fügte er hinzu und bemerkte, dass Rassismus und Diskriminierung in Guatemala immer noch existierten. Im November ist Jimmy Morales, der Präsident dieses zentralamerikanischen Landes, in Israel unter anderem von Premierminister Netanyahu, Präsident Rivlin und Knessetsprecher Yuli Edelstein empfangen worden. – In Guatemala leben unter 15 Millionen Einwohnern rund 1000 Juden. TA





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